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Buchtipp Archiv

Daniel Koerfer
Hertha unterm Hakenkreuz
Ein Berliner Fußballclub im Dritten Reich


Buchumschlag Erst spät hat sich der deutsche Fußball dazu entschlossen, seine oftmals problematische Rolle während der nationalsozialistischen Herschaft aufzuarbeiten. Zu den wenigen Vereinen, die diese Aufgabe einem „professionellen“ Zeithistoriker anvertrauten, gehört der Fußball-Bundesligist HERTHA BSC. Unter dem Titel „Hertha unterm Hakenkreuz“ liegt die Studie über die Jahre von 1930 bis 1950 nunmehr als Buch vor und wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vom Autor Prof. Dr. Daniel Koerfer, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse und Bernd Schiphorst, Initiator der Studie, vorgestellt.

HERTHA war 1933, als die Nazis die Macht antraten, eine bekannte Größe im deutschen Fußball. Die Mannschaft war 1930 und 1931 Deutscher Meister geworden uns besaß mit Hanne Sobek einen der populärsten deutschen Spieler in ihren Reihen. Ob die Anpassung an das neue Regime problemlos und mit vorauseilenden Gehorsam verlief, ob es verdeckten Widerstand gab, wie die jüdischen Mitglieder aus dem Verein verdrängt wurden und welche Rolle der Fußball im Krieg spielte, diesen Fragen ist Daniel Koerfer, Historiker an der FU Berlin, in einer aufwändigen Recherche erstmals nachgegangen. Er stöberte alte Akten mit Vereinsinterna auf, befragte Zeitzeugen und verfolgte die Lebenswege von Tätern wie Opfern. Die Spuren führen bis nach Auschwitz, in die Speziallager der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone) und in sowjetische Kriegsgefangenenlager.

Verlag die Werkstatt, 288 Seiten, Hardcover, Fotos, 19,90 €



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